Deine Haut. Dein UV-Schutz.

Das Unsichtbare sichtbar machen!

UV-Kamera-Aktion im Rahmen der “Gemeinsam gegen Hautkrebs”-Initiative

 

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Hautkrebs vermeiden, erkennen und behandeln: Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) e.V. informiert.

Hautkrebs vermeiden, erkennen und behandeln: Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) e.V. informiert.

Hautkrebs vermeiden, erkennen und behandeln: Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) e.V. informiert.

Fragen zu Hautkrebs

Hautkrebs kann sehr unterschiedlich aussehen. Warnzeichen können sein: Neue oder sich verändernde Hautstellen, die dunkel, unregelmäßig, mehrfarbig, rau, verkrustet, blutend oder nicht abheilen. Besonders auffällig sind Muttermale, die größer werden, ihre Farbe ändern oder asymmetrisch wirken. Jede auffällige Veränderung sollte dermatologisch abgeklärt werden.

Ein bewährter Selbstcheck ist die ABCDE-Regel:

  • Asymmetrie

  • Begrenzung unscharf

  • Color (mehrere Farben)

  • Durchmesser größer als 5 mm

  • Evolution (Veränderung)

Trifft eines dieser Kriterien zu, sollte unbedingt ein Hautarzt aufgesucht werden, um die Veränderung abklären zu lassen.

Heller Hautkrebs entsteht meist durch langjährige UV-Belastung und wächst in der Regel langsam.

Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) ist seltener, aber deutlich aggressiver und kann früh Metastasen bilden. 

Früh erkannt sind beide Formen gut behandelbar – eine verzögerte Diagnose verschlechtert die Prognose jedoch erheblich.

Ja. Hautkrebs betrifft zunehmend auch junge Erwachsene unter 40 Jahren. Das maligne Melanom zählt sogar zu den häufigeren Krebserkrankungen bei jüngeren Erwachsenen.

Die Hauptursache ist UV-Strahlung durch Sonne oder Solarium. Sie schädigt die DNA der Hautzellen. Wiederholte oder intensive Schäden erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich Hautkrebs entwickelt. Intensive Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend, Solarienbesuche und häufige UV-Exposition erhöhen das Risiko deutlich. Ein heller Hauttyp, viele Muttermale und familiäre Vorbelastung steigern das Risiko zusätzlich.

Einmal im Monat sollte die Haut systematisch kontrolliert werden – vor dem Spiegel und bei gutem Licht. Wichtig ist die Kontrolle des gesamten Körpers, inklusive Rücken, Kopfhaut, Fußsohlen und Nägel. Der Selbstcheck ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung, hilft aber, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Beim Hautkrebsscreening untersucht der Hautarzt die gesamte Haut mit bloßem Auge und speziellen Vergrößerungshilfen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert meist 10–15 Minuten und dient der Früherkennung. Auffällige Stellen werden weiter beobachtet oder gezielt abgeklärt.

Ja. Wird Hautkrebs früh erkannt, kann er in vielen Fällen vollständig entfernt und geheilt werden. Je später die Diagnose erfolgt, desto aufwendiger ist die Behandlung und desto schlechter sind die Heilungschancen – insbesondere beim schwarzen Hautkrebs.

Wirksamer Schutz bedeutet:

  • Sonnenbrände konsequent vermeiden

  • Mittagssonne meiden

  • Sonnenschutzmittel ausreichend und regelmäßig anwenden

  • Schutzkleidung tragen

  • Auf Solarium verzichten

  • Haut regelmäßig selbst kontrollieren

Chemische Sonnenschutzfilter nehmen UV-Strahlung auf und wandeln sie in Wärme um. Sie ziehen gut ein, müssen aber 20–30 Minuten vor Sonnenkontakt aufgetragen werden.

Mineralische Sonnenschutzfilter reflektieren UV-Strahlen direkt auf der Haut und wirken sofort, sind gut verträglich, können aber sichtbare Rückstände hinterlassen.

Entscheidend ist:

  • Lichtschutzfaktor mindestens 30, besser 50

  • Lichtschutzpräparate mit Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen 

  • Ausreichende Menge und regelmäßiges Nachcremen

Nein. Selbst angerührter Sonnenschutz bietet keinen verlässlichen UV-Schutz. In Social-Media-Videos empfohlene Mischungen aus Ölen oder Naturstoffen sind nicht geprüft und können keinen ausreichenden Lichtschutzfaktor gewährleisten. DIY-Sonnenschutz erhöht das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs erheblich.

Sofort, wenn eine Hautstelle neu ist, sich verändert, blutet, juckt oder nicht abheilt. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh als einmal zu spät.